Bereichsmenü
Startseite / Aktuell / Meldung
Was erinnert unser Auge? – Immungedächtnis und neue Perspektiven für Augenerkrankungen
Das Auge gilt als immunologisch besonders geschützt. Gleichzeitig zeigen aktuelle Forschungsergebnisse, dass Immunzellen der Netzhaut frühere Entzündungen und Reize „speichern“ können – mit langfristigen Folgen für entzündliche und degenerative Erkrankungen. In der aktuellen Episode sprechen wir darüber, wie dieses Immungedächtnis entsteht, welche Rolle Mikroglia dabei spielen und warum diese Mechanismen für die Augenheilkunde so relevant sind.
Bei dieser Podcastfolge ist Univ.-Prof. Dr. rer. nat.Thomas Langmann zu Gast. Er ist Direktor des Lehrstuhls für Experimentelle Immunologie des Auges an der Uniklinik Köln. Er leitet ein kürzlich von der DFG gefördertes Forschungsprojekt zum Immungedächtnis im Auge und gibt Einblicke in aktuelle Erkenntnisse, offene Fragen und zukünftige therapeutische Perspektiven.
Auch wenn der Aktionstag seltene Erkrankungen in den Fokus rückt, macht diese Folge deutlich: Die Erforschung grundlegender immunologischer Mechanismen im Auge ist nicht nur für seltene Krankheitsbilder relevant, sondern liefert wichtige Erkenntnisse für häufige Netzhauterkrankungen wie altersbedingte Makuladegeneration (AMD) oder diabetische Retinopathie.
Der Podcast ist überall verfügbar, wo es Podcasts gibt.
Quelle: Retina plus e. V.
Statement des Aktionsbündnis-Mitglieds Barbara Knobloch
Leiterin der Selbsthilfe Wiesbden
Auch im Alter ist eine Teilhabe an Kultur und Leben sinnvoll und gut! Sehbehinderte Menschen gehören dazu, wollen ins Theater und ins Kino!
Barbara Knobloch
Leiterin der Selbsthilfe Wiesbden