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BAGSO fordert eine umfassende Pflegereform

Am 26. September hat die BAGSO eine Pressemitteilung herausgegeben und ihrer Forderung nach einer umfassenden Pflegereform Nachdruck verliehen.

Zuletzt hat es einen explosionsartigen Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen gegeben. Statt den prognostizierten 50.000 Menschen verzeichnete die Pflegeversicherung im Jahr 2023 einen Zuwachs von mehr als 360.000 Personen mit Pflegebedarf. Bereits seit Jahren werden in der professionellen Pflege sowie in der Pflege durch Angehörige permanent die Belastungsgrenzen überschritten. Angesichts der demografischen und sozialen Veränderungen sei es eine drängende Aufgabe, eine gute, bedarfsgerechte Pflege sicherzustellen, betont
die BAGSO in ihrem Positionspapier „Sorge und Pflege: Neue Strukturen in kommunaler Verantwortung“. Aus Sicht der BAGSO sollte den Kommunen die Verantwortung für die Pflege und für die Prävention von Pflegebedürftigkeit übertragen werden. Diese kommunale Steuerungs- und Gestaltungsverantwortung müsse gesetzlich verankert und ausreichend finanziert werden. Ziel müsse es sein, auf kommunaler Ebene Lebensorte zu fördern und zu entwickeln, in denen altersgerechtes Wohnen und individuell ausgerichtete unterstützende Hilfsangebote zur Verfügung stehen.

weitere Publikationen zum Thema:

Positionspapier - Pflege und Sorge

Stellungnahme - Forderungen an den eurpäischen Gesetzgeber

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Statement des Aktionsbündnis-Mitglieds Markus Georg

„Es ist nicht hinnehmbar, dass in Deutschland viele ältere Menschen ihr Sehvermögen verlieren, obwohl es vermeid­bar wäre.“

Markus Georg

Markus Georg trägt kurzes, dunkles Haar, eine schwarze Brille und einen dunklen Anzug mit weißem Hemd.