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Kostenfreie Augenchecks – Krankenkasse bringt Vorsorge aufs Land

Die Techniker Krankenkasse (TK) in Sachsen reagiert auf lange Wartezeiten für einen Termin beim Augenarzt.
„In einigen Regionen Sachsens gibt es im augenärztlichen Bereich eine Unterversorgung oder drohende Unterversorgung. Gerade Augenarzttermine sind sehr schwer zu bekommen.

„Augenmobil“ auf dem Lande unterwegs

Ein Pilotprojekt mit einem Berliner Health-Tech-Unternehmen(Mirantus Health) soll nun Abhilfe schaffen. Geplant ist, nicht ärztliche Augenuntersuchungen dort anzubieten, wo Bedarf ist. Dabei hat die TK gerade ländliche Regionen im Blick, um Augenarzt-Praxen zu entlasten. TK-Versicherte können die Untersuchung in einem der beteiligten Optikgeschäfte oder im „Augenmobil“ des Unternehmens in Anspruch nehmen. Termine lassen sich über die Firmen-Website buchen.
„Mit dieser Kooperation bringen wir die Versorgung zu den Menschen. Wir setzen uns besonders fürden Ausbau telemedizinischer Angebote und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung imländlichen Raum ein“, betonte Krauß. Damit leiste man einen Beitrag, Versorgungslücken zuschließen.

Hybridmodell für schnellere Versorgung

Laut TK führen speziell ausgebildete Fachkräfte die Augenchecks mit modernsten Geräten durch. Ein Netzwerk aus Augenärzten werte die Daten im Anschluss digital aus. Ihr Bericht zeige, ob es Auffälligkeiten gebe. Die Nutzer erhielten die Einschätzung innerhalb von 24 bis 72 Stunden per Mail. Bei auffälligen Ergebnissen helfe der Projektpartner, zeitnah einen Termin beim Augenarzt oder eine Behandlung per Telemedizin zu bekommen.
Die kostenfreie Untersuchung für TK-Versicherte umfasst nach Angaben der Kasse diese Leistungen: Visusprüfung, Refraktion, Netzhautaufnahmen inklusive Sehnervenkopf und Makula, Vorderabschnittsfotografie mittels Spaltlampe und die augenärztliche Auswertung mit Ergebnisbericht.
Das Angebot richte sich an Erwachsene im Alter ab 18 Jahren ohne akute Beschwerden. Es ersetze keine ärztliche Diagnose und Behandlung, hieß es.

Quellen
(dpa)

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Statement des Aktionsbündnis-Mitglieds Ralf-Diethard Meineke
Oldenburg

Wir müssen alle zusammenhalten.

Ralf-Diethard Meineke
Oldenburg