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Bärbel Bas auf dem Verbandstag des DBSV

Die Bundessozialministerin sagte in ihrem Statement vor Delegierten aus ganz Deutschland und geladenen Gästen des Verbandes: „Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und gleiche Chancen sind keine Interessen einzelner Gruppen. Sie sind der Maßstab dafür, wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen“.

DBSV-Präsident Hans-Werner Lange begrüßt die klaren Worte der Ministerin als ein wichtiges Signal: „Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass Menschen mit Behinderungen zunehmend als Bürde für die Gesellschaft dargestellt werden – sei es in der Diskussion um die Eingliederungshilfe oder im Entwurf für das neue Behindertengleichstellungsgesetz, in dem alle nötigen baulichen Veränderungen und Änderungen von Gütern und Dienstleistungen pauschal als unverhältnismäßige Belastung für die Wirtschaft gelten. Dadurch werden Werte wie Menschenwürde, Gleichberechtigung und Solidarität infrage gestellt.“

Für Bärbel Bas ist Inklusion keine Belastung, sondern „eine ökonomische Notwendigkeit. In Zeiten des Fachkräftemangels können wir auf die vielen gut qualifizierten Menschen mit Behinderungen nicht verzichten“, sagte die Ministerin. Das kann Lange nur unterstreichen und ergänzt einen weiteren Aspekt: „In unserer älter werdenden Gesellschaft wird Barrierefreiheit ein wichtiger Faktor für wirtschaftlichen Erfolg werden.“

Stichwort „DBSV-Verbandstag“

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) gehört zu den größten Selbsthilfeorganisationen behinderter Menschen in Deutschland. Der Verbandstag ist das höchste Gremium des DBSV, tritt alle vier Jahre zusammen und legt die Leitlinien für die Arbeit des Verbandes fest.
Quelle: DBSV

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Statement des Aktionsbündnis-Mitglieds Heidemarie Cramer
Berlin

Ich stehe kurz vor der Erblindung und möchte trotzdem weiterhin ein selbstbestimmtes freies Leben führen.

Heidemarie Cramer
Berlin